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Der Bastard
Nicht von schlechten Eltern.

    Jochen, wie war eigentlich dein erster Arbeitstag bei Coca-Cola?

    Der eine oder andere mag vielleicht schon den ganzen Tag auf eine Podcast-Episode warten, in der ich von meinem ersten Tag im neuen Job erzähle. Die wird’s aber heute nicht geben. Denn ich war den ganzen Tag (Und der war unfassbar schnell rum!) mit einem Kollegen in seinem Wagen unterwegs. Der geplante offizielle Teil mit Dienstausweis, Einarbeitungsplan, Firmenwagenabholung und persönlichem Treffen mit dem neuen Chef fiel heute aus organisatorischem Dingens ins Wasser und so begleitete ich den Kollegen heute bei seiner normalen Tour und schaute erstmal nur zu, während wir uns zwischen den Kundenbesuchen ein wenig beschnupperten und austauschten.

    Da ich morgen vermutlich wieder eine ganze Menge neuen Kram zu erzählen habe, hier mal eben kurz die ersten Eindrücke in einer Nussschale zusammengefasst.

    Schon heute morgen stellte ich fasziniert fest, dass es gar nicht so schlimm ist, Montags aufzustehen, um zur Arbeit zu fahren, wenn es nicht gerade 3:30 Uhr ist und man bereits im Hinterkopf hat, dass in der Firma schon 5 Gemüsepaletten darauf warten, abgepackt zu werden und man sich ziemlich sicher sein kann, dass der höchstwahrscheinlich unfassbar stressige Tag garantiert nicht vor 14 Uhr enden wird.

    Der Tag verlief unglaublich chillig und stressfrei und ich fragte mich die ganze Zeit, wann wir denn anfangen zu arbeiten, aber wir waren schon mitten drin und dabei: Kunden anfahren, am Info-Schalter mit den Damen schäkern, bisschen Info an den Abteilungsleiter weitergeben, an bevorstehende Aktionen erinnern, Dispositionen durchgehen, Fehlbestände notieren, Displays aufbauen und zurechtrücken, Fotos machen, Aktionsware abfragen, weiterfahren. Alles Abläufe, die man in der letzten Firma als kurze Pause nutzte, um mal eben kurz durchzuatmen, bevor es direkt wieder mit Stress und Hektik weiterging. Hier nennen sie das „Arbeit“.

    Zwölf Uhr entspannt Mittag essen. Niemand ruft, niemand holt dich von deinem Essen weg, niemand quatscht dich voll, niemand geht dir auf den Sack. Nach dem Essen wieder ins Auto, noch drei Kunden anfahren, beim letzten gemütlich Kaffee trinken und sich vom Urlaub erzählen lassen und dann war’s auch schon 14 Uhr und es ging wieder nach Hause.

    Das alles völlig ohne Stress, Termin- oder Zeitdruck oder Hektik, immer mit jeder Menge Humor und total zwanglos.

    Bereits nach 30 Sekunden war mir übrigens klar, dass ich mit Hemd, Krawatte und Sakko absolut overdressed war (Mach mal die Krawatte ab und den obersten Knopf auf, die Leute denken sonst noch, du wärst mein Vorgesetzter!) und erfuhr, dass es hier absolut niemand so eng sieht und eine Jeans oder Chinohose mit Hemd und Schnürschuhen absolut ausreichend sind, selbst bei Meetings. Morgen also noch mal so halb ich Schale werfen für die offiziellen Termine und ab Mittwoch dann etwas legerer.

    Zuhause angekommen fühlte ich mich so unfassbar gut und fit, wie es in den letzten 15 Jahren noch niemals nach der Arbeit der Fall war. Sicherlich war ich heute nur Beobachter, aber auch mein Kollege meinte, dass das, was er tut, nicht viel anstrengender ist. Er kommt ebenfalls aus dem Einzelhandel, hatte bis vor vier Jahren noch den selben Job wie ich, bereut seinen Wechsel bis heute absolut nicht und erklärte mir, dass einem dieser Tagesablauf erstmal wie der absolute Überluxus vorkommt. Das wird sich zwar irgendwann legen, aber dennoch wäre es ihm immer wieder eine Freude, wenn er sich Freitagnachmittags bei den Marktleitern ins Wochenende verabschiedet, die noch bis Samstagabend in den Geschäften rödeln dürfen.

    Nach dem ersten von vielen Tagen, die da noch kommen und in denen ich noch durch diverse Abteilungen gehen werde, um die Firma richtig kennenzulernen, hier also mal ein kurzes, zaghaftes und nicht zu vorschnelles Fazit:

    Geil. Geil! GEIL!

    Aus Gründen bekam ich einen 37 Zoll Grundig Fernseher geschenkt. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, über unseren DVB-T Reciever ein Fernsehbild auf das Gerät zu bekommen. Da gestern allerdings der letzte Tag meiner zweiwöchigen Auszeit und der Abend vor dem Beginn meines neuen Jobs war, wir außerdem von Martas und Stefans Hochzeitsfeier am Samstagabend beide noch ziemlich platt waren, und ich tierisch Bock hatte, irgendwas auf diesem fetten Gerät zu schauen, hab ich das Teil kurzerhand samt AppleTV nach oben ins Schlafzimmer ans Fußende des Bettes verfrachtet und Pizza für die Frau und mich bestellt um dann gemeinsam mit ihr einen kinoesquen Abend im Bett zu verbringen.

Wir schauten Equlibrium, der seltsam war, aber gozzeidank von Christian Bale getragen wurde, der phantastisch ist. Ein toller Abend, der einen würdigen, entspannten Abschluss meiner Zwei-Wochen-Ausruhphase darstellte und gleichzeitig den Kopf komplett frei machte, um heute voller Vorfreude und Aufregung den ersten Arbeitstag im neuen Job zu bestreiten.

    Aus Gründen bekam ich einen 37 Zoll Grundig Fernseher geschenkt. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, über unseren DVB-T Reciever ein Fernsehbild auf das Gerät zu bekommen. Da gestern allerdings der letzte Tag meiner zweiwöchigen Auszeit und der Abend vor dem Beginn meines neuen Jobs war, wir außerdem von Martas und Stefans Hochzeitsfeier am Samstagabend beide noch ziemlich platt waren, und ich tierisch Bock hatte, irgendwas auf diesem fetten Gerät zu schauen, hab ich das Teil kurzerhand samt AppleTV nach oben ins Schlafzimmer ans Fußende des Bettes verfrachtet und Pizza für die Frau und mich bestellt um dann gemeinsam mit ihr einen kinoesquen Abend im Bett zu verbringen.

    Wir schauten Equlibrium, der seltsam war, aber gozzeidank von Christian Bale getragen wurde, der phantastisch ist. Ein toller Abend, der einen würdigen, entspannten Abschluss meiner Zwei-Wochen-Ausruhphase darstellte und gleichzeitig den Kopf komplett frei machte, um heute voller Vorfreude und Aufregung den ersten Arbeitstag im neuen Job zu bestreiten.

    Hatten wir lange nicht mehr, wird mal wieder Zeit: Eine kleine Auswahl an netten Wallpapern für euer Smartphone.

    Wie immer gilt: Alle Bilder sind bei Tumblr zusammengeklaut, die Auflösung ist nicht Geräteoptimiert und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Bye bye Festivalbändchen. In meinem neuen Job ist kein Platz mehr für euch an meinem Handgelenk.

Die Erinnerungen an fünf phantastische Wochenenden auf dem M’Era Luna werden aber bleiben.

    Bye bye Festivalbändchen. In meinem neuen Job ist kein Platz mehr für euch an meinem Handgelenk.

    Die Erinnerungen an fünf phantastische Wochenenden auf dem M’Era Luna werden aber bleiben.

    In Hyperlapsegeschwingkeit von Zuhause auf dem Dorf bis zum Einkaufscenter in die Stadt.

    Radio Bastard Reprise.

    Mit der 900. Episode von Deutschlands zweitbestem Podcast geht es ein wenig zurück zu den Wurzeln des Ganzen. Natürlich nicht inhaltlich, denn bestimmt will ich nicht wieder in einer 50 Quadratmeter Butze im Ghetto hausen und einen bekackten Job in der Agentur haben.

    Nein, es geht vielmehr um die, nennen wir sie ruhig Corporate Identity des Casts. Vor ein paar Tagen wurde mir klar, dass ich das Cover oben eigentlich immer als eines der besten empfunden hatte. Und auch einige Rückmeldungen via Twitter bestätigten meine Meinung. Nun wäre es natürlich ziemlich lame, genau das selbe Cover wieder zu benutzen und deswegen habe ich das Original als Vorlage genommen und eine neue Version erstellt. Ich habe mir dafür sogar ein neues Hemd angezogen, nämlich.

    Das Tentakel-Logo mit Farbverlauf und Helvetica-Schriftzug werde ich weiterhin für den Blog und die Facebook-Seite nutzen. Ich mag es noch immer ziemlich, finde es minimalistisch, schlank und durchaus passend. Ausserdem habe ich noch knapp 700 Aufkleber davon hier herumliegen und es wäre doch schade, wenn die nicht mehr aktuell wären. So entsteht also wieder eine etwas klarere Trennung zwischen Blog und Podcast. Außerdem war die Lesbarkeit des Tentakel-Covers doch ziemlich miserabel in iTunes oder Podcatchern, sowohl auf dem iPhone als auch am Mac.

    Passend zum Schritt zurück nach Vorne habe ich mich auch vom aktuellen Intro verabschiedet, denn auch das stieß bereits damals bei seiner Einführung auf gemischte Meinungen. Viele mochten den Dubstep-Stil nicht und wünschten sich auch hier das alte Gitarren-Breakbeat-Intro aus der guten alten Zeit zurück, dass nach Meinung vieler besser zum Podcast passen würde. Daher ab heute also auch ein neues, altes Intro. Etwas verändert, aber unverkennbar gleich geblieben. Danke an dieser Stelle an die kleine Yasmin für’s „RADIO BASTARD“ brüllen! :)

    Ich hoffe, ihr findet diesen „Rückfortschritt“ genau so gut wie ich und seid mit dem Ergebnis zufrieden. Falls nicht, ist mir das auch egal. Und nun viel Spass mit Radio Bastard, Episode 900.

    Das neue alte Radio Bastard. Demnächst hier, bei iTunes und in eurem Podcatcher.

    Das neue alte Radio Bastard. Demnächst hier, bei iTunes und in eurem Podcatcher.

    Reprise.

    Reprise.

    Katzen sind Schweine.

    Katzen, so sagt man, sind ja eigentlich sehr saubere Tiere. Zumindest, wenn es um sie selbst geht. Gar nicht oft und lang genug können die Dachhasen Zeit mit Fellpflege verbringen.

    Etwas anders sieht es mit ihrer Umgebung aus. Hier ist es den pelzigen Vierbeinern meist ziemlich egal, was für ein Chaos sie hinterlassen. Irgend einer von den zweibeinigen Dosenöffnern, die dauernd aus unerfindlichen Gründen mit in der Wohnung herumlungern, wird schon kommen und den Dreck beseitigen. Und von diesem Dreck produzieren unsere Miezen eine ganze Menge. Von Katzenhaaren auf Sofa, Sessel, Bett und Kleidung und herumfliegendem Spielzeug in beinahe jedem Zimmer mal ganz abgesehen. Trotz hochmodernem und sauteurem Katzenklo kleben dennoch hier und da mal ein ein paar Stücke Streu im Fell oder zwischen den Tatzen fest, welche dann gerne großflächig in der Wohnung verteilt werden. Und mit Speichel vermengte, nasse Fellklumpen oder auch eine Handvoll halb verdautes Katzenfutter, welches im Wahn mal wieder viel zu schnell heruntergeschlungen wurde, erzielt auf Fliesen erbrochen natürlich nicht annährend die gleiche, spektakuläre Wirkung bei Herrchen und Frauchen, als wenn man es entweder mittig auf’s Sofa, in den Korb mit frisch gewaschener Wäsche oder, zur absoluten Krönung, von der obersten Plattform des Kratzbaumes entweder gegen die Tapete oder weitläufig im Wohnzimmer verteilt.

    Die größten Schweine allerdings sind Katzen beim Fressen. Wenn zur Fütterungszeit vier Katzen nebeneinander vor ihren Näpfen hocken und mit Taurin versetzte Tierreste in sich hineinschlingen, wirkt das Essverhalten der Skeksis im Vergleich dazu beinahe schon anmutig. Hinterher sieht unser Korridor dann meistens aus, als hätte ein Rudel Wölfe ein Reh gerissen.

    Das Problem an dieser ganzen Sache ist, dass das Nassfutter, welches unsere Miezekatzen auf mir beinahe unerklärliche Weise gegen die Wände und meterweit im Korridor verteilen, sehr schnell antrocknet und knüppelhart wird. Morgens nach dem Katzenfrühstück kann man da noch schnell drüberwischen, aber wenn die Stubentiger abends gefüttert werden und auch nachts noch ihre Reste auffuttern, Wasser trinken und das Trockenfutter verteilen, ist der ganze Kram am nächsten Tag meist ziemlich festgepappt. Von den Wänden und den Fliesen ist dieser Zement meistens ziemlich schwer zu entfernen. Einfaches Wischen reicht hier oft nicht aus. Nicht selten liegen Frau Bastard oder ich auf allen vieren vor den Fressnäpfen und schrubben wie besessen die Futterbrocken von den Fliesen, die bereits nach kürzester Zeit unglaublich hartnäckig an diesen kleben.

    Was also tun gegen den Dreck? Vermeiden lässt er sich nicht wirklich. Ich habe Zweifel, dass man Katzen vernünftiges, zivilisierten Essen beibringen kann. Also müssen ein paar Lösungen her, welche die Dreckentwicklung möglicherweise ein wenig einschränken, aber auf jeden Fall die anschliessende Reinigung vereinfachen.

    Als erstes haben wir damit begonnen, das Katzenfutter vor dem Servieren mit einer Gabel zu pürieren, da besonders der Kater sehr viel Spass daran hatte, die Fleischbrocken von der Größe eines Erdnussflips aus dem Napf zu fummeln und durch die ganze Wohnung zu schubsen.

    Schon vor einer ganzen Weile haben wie die Wand hinter den Fressnäpfen mit der abwischbaren, transparenten VARIERA Plastikmatte von IKEA beklebt, die eigentlich als Auslaufschutz für Küchen gedacht ist. Die Näpfe selbst stehen auf abwischbaren Silikon-Unterlagen, die aber leider viel zu klein sind, um die Sauerei der Katzen ausreichend aufzufangen. Daher besorge ich vor kurzen dünne, elastische, schwarze Gummifolie, die ich mit Teppichklebeband auf den Fliesen fixiert habe, ohne wirklich zu wissen, ob das was bringt. Versuch macht klug.

    Und tatsächlich brachte die Folie den gewünschten Erfolg. Selbst länger angetrocknetes Futter lässt sich jetzt mit einem Spritzer Glas- oder Allzweckreiniger und einem Stück Küchenpapier mühelos von der Folie entfernen, da die Brocken hier nicht so festkleben, wie auf den Fliesen. Die Größe der Folie ist ausreichend, um den meisten Dreck, der beim Fressen entsteht, aufzufangen (Etwas geht natürlich immer daneben, aber das ist bei uns Menschen ja oft auch nicht anders), aber nicht so groß, dass sie das Gesamtbild des Flures unerträglich negativ beeinträchtigt.

    Katzenbesitzer unter meinen Lesern? Wie ist das bei euch? Machen eure Stubentiger auch so viel Dreck beim Essen? Wie löst ihr das Problem?