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Der Bastard
Nicht von schlechten Eltern.

    Neu in meinem Bücherregal: Some wear leather some wear lace. Ein sehr fotolastiges Kompendium über die Punk- und Gothicszene in den 80er Jahren. Limitiert auf gerade einmal 600 Stück, gibt’s hier eine Menge aus der schwarzen Szene der 80er Jahre wiederzuentdecken.

    It was a scene that had many names: some original members referred to themselves as punks, others new romantics, new wavers, the bats, or the morbids. ‘Goth’ did not gain lexical currency until the late 1980s. But no matter what term was used, ‘postpunk’ encompasses all the incarnations of the 1980s alternative movement. Some Wear Leather, Some Wear Lace is a visual and oral history of the first decade of the scene. Featuring interviews with both the performers and the audience to capture the community on and off stage, the book places personal snapshots alongside professional photography to reveal a unique range of fashions, bands, and scenes.

    A book about the music, the individual, and the creativity of a worldwide community rather than theoretical definitions of a subculture, SOME WEAR LEATHER, SOME WEAR LACE considers a subject not often covered by academic books. Whether you were part of the scene or are just fascinated by different modes of expression, this book will transport you to another time and place.

    postpunkproject.com

    Sonntag. Kopf- und Nackenschmerzen, Jazz, Podcast und ein neues Buch.

    Frau Bastard hat dem Minimenschen aus Stofftresten eine nette Aufbewahrungstasche für die Wand genäht.

    Frau Bastard hat dem Minimenschen aus Stofftresten eine nette Aufbewahrungstasche für die Wand genäht.

    Frau Bastard riecht ab sofort wie @AnnaFrost.

    Frau Bastard riecht ab sofort wie @AnnaFrost.

    Nachdem die Frau erst vor wenigen Tagen endlich ihre Singer Overlock Maschine bekommen hat, die aussieht, als könne man damit Atome spalten und gleichzeitig Brathähnchen zubereiten, habe ich mich heute morgen auf den Weg zu meinen Erzeugern gemacht, und dort das genaue Gegenteil der Overlock abgeholt.

    Da meine Eltern Ende des Monats umziehen, hat meine Mutter künftig keinen Platz mehr, um dieses Schmuckstück aus dem Hause Singer in ihrer Wohnung zu dekorativen Zwecken auszustellen, und so wurde meine Frau nun stolze Besitzerin einer Singer Maschine aus Karlsruhe, Baujahr 1954 und ungefähr drölf Tonnen schwer.

    Das Teil stand bei meinen Eltern im Hausflur und wurde in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Ich bin gespannt, wann die Frau die Zeit und Lust findet, sich dem guten Stück zu widmen und werde hier natürlich dann das Ergebnis präsentieren.

    iOS 8, RB915, Daft Punk und Post von Snowhite.

    iOS 8, RB915, Daft Punk und Post von Snowhite.

    #zeigthereureuhren

    #zeigthereureuhren

    Fröhliches-Wochenende-Selfie. Eigentlich hatte ich gehofft, im Alter ein wenig wie Roger Sterling auszusehen. Scheinbar wird es aber wohl eher ein  wahnsinniger Jack Nicholson.

    Fröhliches-Wochenende-Selfie. Eigentlich hatte ich gehofft, im Alter ein wenig wie Roger Sterling auszusehen. Scheinbar wird es aber wohl eher ein wahnsinniger Jack Nicholson.

    Ich weiß, dass du sehr gerne über dieses Thema plauderst und ich "kenne" niemanden, der sich damit so gut auskennt! Ich suche eine kleine Federtasche am besten aus Leder und einen Jahresübergreifenden Terminkalender für Büro und Berufsschule. Sollte schick aussehen, handlich sein und dabei funktional.
    Anonym

    Hallo! Ich selbst besitze eine handgearbeitete Federtasche, die meine Schwägerin für mich gemacht hat. Die ist aber mehr zur Aufbewahrung meiner diversen Stabilo- und Bleistifte Zuhause gedacht. Eigentlich bin ich eher ein Freund von Stifterollen. Bei Nock.co gibt es ein paar nette Variationen. Ich persönlich habe mich aber in die Stiftrolle von Manufactum aus Rindnappa und Rehleder verliebt. 

    Beim Thema Kalender ist die Frage, ob du wirklich nur ein einfaches, kleines Büchlein brauchst, da reicht beispielsweise ein Moleskine oder ähnliches, oder gerne auch ein paar Notizen schreiben und eventuell Blätter abheften und andere Dinge darin verstauen willst.

    Im letzteren Fall würde ich dir ganz klar einen Taschenbegleiter von Roterfaden empfehlen. Eine Art Organizer, den ich schon mehrere Jahre besitze, mit dem ich mehr als zufrieden bin und der mir ab sofort auch in meinem neuen Job viele gute Dienste leisten wird. Hier kannst du verschiedene Hefte einspannen, in deinem Fall also auch einen Jahreskalender.

    In meinen Augen ist der Taschenbegleiter das Non plus ultra, wenn es um Kalender, Notizen, Organisation und eine gute Optik und Haptik geht. Das Teil ist superpraktisch, sieht schick aus, ist robust und hält vermutlich länger als ich lebe.

    Jochen, wie war eigentlich dein erster Arbeitstag bei Coca-Cola?

    Der eine oder andere mag vielleicht schon den ganzen Tag auf eine Podcast-Episode warten, in der ich von meinem ersten Tag im neuen Job erzähle. Die wird’s aber heute nicht geben. Denn ich war den ganzen Tag (Und der war unfassbar schnell rum!) mit einem Kollegen in seinem Wagen unterwegs. Der geplante offizielle Teil mit Dienstausweis, Einarbeitungsplan, Firmenwagenabholung und persönlichem Treffen mit dem neuen Chef fiel heute aus organisatorischem Dingens ins Wasser und so begleitete ich den Kollegen heute bei seiner normalen Tour und schaute erstmal nur zu, während wir uns zwischen den Kundenbesuchen ein wenig beschnupperten und austauschten.

    Da ich morgen vermutlich wieder eine ganze Menge neuen Kram zu erzählen habe, hier mal eben kurz die ersten Eindrücke in einer Nussschale zusammengefasst.

    Schon heute morgen stellte ich fasziniert fest, dass es gar nicht so schlimm ist, Montags aufzustehen, um zur Arbeit zu fahren, wenn es nicht gerade 3:30 Uhr ist und man bereits im Hinterkopf hat, dass in der Firma schon 5 Gemüsepaletten darauf warten, abgepackt zu werden und man sich ziemlich sicher sein kann, dass der höchstwahrscheinlich unfassbar stressige Tag garantiert nicht vor 14 Uhr enden wird.

    Der Tag verlief unglaublich chillig und stressfrei und ich fragte mich die ganze Zeit, wann wir denn anfangen zu arbeiten, aber wir waren schon mitten drin und dabei: Kunden anfahren, am Info-Schalter mit den Damen schäkern, bisschen Info an den Abteilungsleiter weitergeben, an bevorstehende Aktionen erinnern, Dispositionen durchgehen, Fehlbestände notieren, Displays aufbauen und zurechtrücken, Fotos machen, Aktionsware abfragen, weiterfahren. Alles Abläufe, die man in der letzten Firma als kurze Pause nutzte, um mal eben kurz durchzuatmen, bevor es direkt wieder mit Stress und Hektik weiterging. Hier nennen sie das „Arbeit“.

    Zwölf Uhr entspannt Mittag essen. Niemand ruft, niemand holt dich von deinem Essen weg, niemand quatscht dich voll, niemand geht dir auf den Sack. Nach dem Essen wieder ins Auto, noch drei Kunden anfahren, beim letzten gemütlich Kaffee trinken und sich vom Urlaub erzählen lassen und dann war’s auch schon 14 Uhr und es ging wieder nach Hause.

    Das alles völlig ohne Stress, Termin- oder Zeitdruck oder Hektik, immer mit jeder Menge Humor und total zwanglos.

    Bereits nach 30 Sekunden war mir übrigens klar, dass ich mit Hemd, Krawatte und Sakko absolut overdressed war (Mach mal die Krawatte ab und den obersten Knopf auf, die Leute denken sonst noch, du wärst mein Vorgesetzter!) und erfuhr, dass es hier absolut niemand so eng sieht und eine Jeans oder Chinohose mit Hemd und Schnürschuhen absolut ausreichend sind, selbst bei Meetings. Morgen also noch mal so halb ich Schale werfen für die offiziellen Termine und ab Mittwoch dann etwas legerer.

    Zuhause angekommen fühlte ich mich so unfassbar gut und fit, wie es in den letzten 15 Jahren noch niemals nach der Arbeit der Fall war. Sicherlich war ich heute nur Beobachter, aber auch mein Kollege meinte, dass das, was er tut, nicht viel anstrengender ist. Er kommt ebenfalls aus dem Einzelhandel, hatte bis vor vier Jahren noch den selben Job wie ich, bereut seinen Wechsel bis heute absolut nicht und erklärte mir, dass einem dieser Tagesablauf erstmal wie der absolute Überluxus vorkommt. Das wird sich zwar irgendwann legen, aber dennoch wäre es ihm immer wieder eine Freude, wenn er sich Freitagnachmittags bei den Marktleitern ins Wochenende verabschiedet, die noch bis Samstagabend in den Geschäften rödeln dürfen.

    Nach dem ersten von vielen Tagen, die da noch kommen und in denen ich noch durch diverse Abteilungen gehen werde, um die Firma richtig kennenzulernen, hier also mal ein kurzes, zaghaftes und nicht zu vorschnelles Fazit:

    Geil. Geil! GEIL!