See how your posts look:

Try the Color Schemes!

Want it on your blog?

Click here to get it
Der Bastard
Nicht von schlechten Eltern.

    Im Gegensatz zum gesamten Rest unserer Wohnung durfte ich mein Arbeitszimmer komplett alleine einrichten und brauchte mich von keinerlei Vorgaben außer dem Raum selber einschränken lassen. Im Gegenzug durfte Frau Bastard das Kinderzimmer nach ihren Wünschen gestalten und einrichten. :)

    Mein Arbeitszimmer dient mir nicht nur als Büro, in dem ich meine Steuererklärung mache, unsere privaten Finanzen und anderen Akten-Dokumenten-Pseudokram bearbeite, sondern auch als Ort, an dem ich all meinen Internetkram wie Blogposts und Podcastepisoden erstelle und ins Netz blase, manchmal bis spät in die Nacht, fast immer mit Musik auf den Ohren. Natürlich mit Kopfhörern, denn nur ein Zimmer weiter schläft das Baby und eine Treppe höher die geliebte Frau.

    Ausserdem ist das Büro noch ein bisschen eine Mischung aus Herren- und Spielzimmer, Ausstellungsraum und Rückzugsort für mich. So selten wie möglich soll das Büro ein Abstellkammer sein, in die man “mal eben was reinstellt”. Kisten mit Kram für den Keller, Koffer, Fahrräder oder Winterreifen.

    Büroarbeit, also die richtig ernste, macht meistens keinen wirklichen Spass. Unter anderem auch deswegen habe ich versucht, mein Arbeitszimmer so gemütlich und stilvoll wie möglich einzurichten. So, dass man gerne auch mal den Blick schweifen lässt, entweder um sich kurzzeitig abzulenken oder um sich Inspiration zu holen. Ich habe einige Erinnerungsstücke in den Schränken stehen, aber auch Sammlerartikel wie Actionfiguren oder Souvenirs von Reisen oder Ausflügen und auch das ein oder andere Geschenk von treuen Lesern und Hörern. Des Weiteren befindet sich in diesem Zimmer meine komplette DVD-, CD-, Schallplatten- und Büchersammlung.

    Bei der Einrichtung habe ich mich ein bisschen am englischen Stil orientiert, diesen mit ein wenig modernem gemischt und dem Ganzen noch einen Hauch von Sherlock-Atmosphäre hier und da hinzugefügt.

    Wer den Raum betritt hat auf jeden Fall erstmal eine Menge zu schauen und zu entdecken und auch ich selbst lasse gerne mal den Blick durch’s Zimmer schweifen, weil ich mich hier einfach sehr wohl fühle. Auch das Baby schaut, wenn es mal hier ist, immer mit großen Augen umher. Eine Sache, die ich sehr spannend und aufregend finde. Ich freue mich schon, wenn er später mal in “Papas Büro” geht und sich ganz ehrfürchtig umschaut und all die besonderen Dinge, die es hier gibt, entdeckt und betrachtet, als würde man in eine alte Villa einbrechen, die seit vielen Jahren nicht mehr bewohnt, aber noch komplett eingerichtet ist.

    Um sich bei der Arbeit inspirieren zu lassen, sind auch die großen Fenster im Erker gut geeignet, die von der Decke bis zum Boden reichen und von denen aus man einen wunderbaren Blick über das davor liegende Land mit seinen Wiesen, Feldern und Wäldern hat. Ausserdem geht in dieser Richtung auch die Sonne unter, was dem Raum gerade in den sommerlichen Abendstunden in ein wunderbares Licht taucht.

    Ich habe außerdem zwei Schreibtische im Büro. Einen großen an der Wand mit Ablage für all die wichtigen Dokumente, die man in seinem Leben so ansammelt, von Versicherungen über Geburts- und Heiratsurkunden bis hin zu Kontoauszügen und Miet- und Arbeitsverträgen, und einen kleinen Schreibtisch direkt im Erker, der wunderbar geeignet ist, um Blogposts oder andere Texte zu schreiben und zwischendurch mal über das Land zu schauen und die Seele baumeln zu lassen.

    Die Highlights in diesem Zimmer sind definitiv der antike Koffer, das beleuchtete “k” aus einem Apotheken-Schriftzug, die goldene Banker-Lampe mit grünem Schirm und der Mini-Coca-Cola-Kühlschrank unterm Schreibtisch.

    Dinge, die ich mir für mein Arbeitszimmer noch wünsche sind eine antike Wanderer Continental Schreibmaschine aus den 1920er Jahren, ein Kuhfell für den Fußboden, ein Ohrensessel (für den aber leider nicht wirklich Platz vorhanden ist), das Modell eines Segelbootes, eine Lavalampe und den HEMNES Schreibtisch mit Aufsatz in schwarzbraun von IKEA.

    Aber auch ohne diese krönenden Dinge ist mein Büro mein Lieblingszimmer in unserer Wohnung und ich nutze es eigentlich viel zu selten, aber dafür ist jeder Moment in diesem Raum etwas ganz besonderes.

    Dreiundzwanzigster Juli. Internationaler Tag des verwackelten Fahrstuhl-Selfies.

    Dreiundzwanzigster Juli. Internationaler Tag des verwackelten Fahrstuhl-Selfies.

    My Guide to London (Print), Oh My Deer (Print), Printlove (Curtain).

    On the Schotterweg again.

    On the Schotterweg again.

    Auf diesem Bild bin ich nackt.

    Auf diesem Bild bin ich nackt.

    6 km/h und 30 Euro in 5 Minuten. Der teuerste Whopper aller Zeiten.

    6 km/h und 30 Euro in 5 Minuten. Der teuerste Whopper aller Zeiten.

    Meine Keynote für das Assessment Center.

    Beim gestrigen Assessment Center von Coca Cola wurde im Vorfeld gewünscht, dass jeder Teilnehmer eine Präsentation vorbereitet, mit welcher er sich kurz den anderen Mitbewerbern und den Beobachtern vorstellt. Mit kurzen Angaben zur Person, der aktuellen beruflichen Position, dem Werdegang, den Herausforderungen und das typische Zeug.

    Ich muss leider gestehen, dass ich von den Präsentationen der anderen vier Teilnehmer mehr als enttäuscht war. Auf der einen Seite wurden die simpelsten und popeligsten Powerpoint-Vorlagen genutzt, die man sich nur vorstellen kann und die allesamt nach Office 95 aussahen. Auf der anderen Seite wirkten alle Vortragenden unfassbar steif und haben im Grunde nur ihre Stichpunkte abgelesen, ohne wirklich frei zu sprechen. Einige hatten sogar Karten dabei, von denen sie abgelesen haben. Vom Inhalt und der Darbietung will ich hier eigentlich gar nicht erst anfangen. (Also ich beginne dann nun mit der Präsentation, Ich besuchte die Geschwister-Scholl-Grundschule, Ich koche gerne mit Freunden, ich bin ein total humorvoller Typ) Ausserdem haben fast alle die vorgegebene Länge von maximal 10 Minuten überschritten und sich dann zum Ende hin völlig überschlagen.

    Ich dachte, ich zeige euch mal meine Präsentation, die ich am Montag beinahe einen ganzen Tag lang vorbereitet habe. Ich habe versucht, so weit wie möglich von diesem Standard-Layout von Powerpoint Präsentationen wegzukommen. Teilweise habe ich Stichpunkte notiert, teilweise ganze Sätze. Ich habe die gesamte Zeit versucht, so wenig wie möglich von meinen Folien abzulesen und größtenteils mit gehaltenem Blickkontakt zum Publikum frei gesprochen. Ohne Druck und ohne mich am Ende zu beeilen, habe ich konsequent mein Tempo gehalten und war nach 9:50 Minuten mit meiner Präsentation fertig. BÄM!

    Das Ergebnis des gestrigen Tages, bei dem von mir und den anderen Teilnehmern weit mehr gefordert wurde, als nur eine Präsentation vorzutragen, und der uns alle ziemlich forderte, vor allem psychisch, sollte mittlerweile bekannt sein: Ich habe das Assessment Center bestanden und heute morgen einen Anruf mit einem Einstellungsangebot erhalten.

    Fuckyeah!

    Sowas mögt ihr doch.

    Sowas mögt ihr doch.